Familiengeschichten
Ich saß in der Büroküche und kaute den letzten Rest meines Salats, als Artjom mit dem Handy in der Hand hereinstürmte. Sein Gesicht war knallrot, die Augen
Die Scheidungsurkunde fühlte sich ungewöhnlich schwer in Ludmila’s Hand an. Sie sah, wie Viktor sein Exemplar in die Innentasche seines teuren Jacketts steckte.
Ich hatte immer geglaubt, meine letzten Jahre würden von meiner Familie umgeben sein — nicht liegend auf einer schmalen Pritsche in einem Heim.
Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass mein Leben innerhalb einer einzigen Stunde zweimal zerbrechen und sich zugleich völlig neu formen würde.
Eines Abends, als mein Mann mich vor seinen wohlhabenden Kollegen erniedrigte und mich an meinem fünfunddreißigsten Geburtstag mit der Rechnung für siebzehn
Mein Name ist Liza, ich bin 32 Jahre alt und seit sieben Jahren verheiratet. Wir leben in einem dreistöckigen Haus in Mexiko-Stadt mit meinem Mann Mark
Fünfzehn Jahre lang schliefen Rosa und ich im selben Bett. Unter demselben Dach. Wir atmeten dieselbe Luft – Nacht für Nacht – und doch berührten wir einander nicht.
Für über zehn Jahre waren unsere Sonntage heilig – nicht aus religiösen Gründen, sondern wegen Pfannkuchen, Cartoons und der reinen Freude, einfach zusammen zu sein.
— Oh, Verotschka, was für ein Unglück! — Rima Arkadjewna hob die Hände, auf denen schwere goldene Armreifen klirrten. Den Glaskrug stellte sie vorsichtig
— Daria, wie oft soll ich es noch wiederholen? In dieser mit Soße befleckten Schürze siehst du aus wie ein Küchenmädchen. Edouard Romanovichs Gäste werden









