Ärzte enthüllen, dass der Verzehr von Tomaten …

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Tomaten sind eine der häufigsten Zutaten in der täglichen Ernährung — reich an Vitaminen, Mineralstoffen und insbesondere Lycopin, einem starken Antioxidans, das sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Wenige wissen jedoch, wie man Tomaten am besten verzehrt, um den maximalen Nutzen zu erzielen, und wenn sie nicht richtig gegessen werden, können die Schäden manchmal die Vorteile überwiegen.

Die moderne Wissenschaft zeigt, dass der Körper Lycopin aus gekochten Tomaten viel leichter aufnehmen kann als aus rohen.

Lycopin befindet sich in den Zellwänden der Tomate, und beim Kochen werden diese Zellwände durch die Hitze aufgebrochen, wodurch das Lycopin freigesetzt wird und leichter vom Körper genutzt werden kann.

Studien zeigen, dass die Aufnahme von Lycopin um das 3–4-fache steigen kann, wenn Tomaten mit etwas pflanzlichem Öl (zum Beispiel Olivenöl) gekocht werden,

im Vergleich zum Rohverzehr. Das bedeutet, dass eine Schüssel gut gekochter Tomatensuppe oft mehr Antioxidantien und gesundheitsfördernde Wirkung bietet als eine Portion frischer Tomatensalat.

Es geht nicht darum, ob rohe oder gekochte Tomaten „besser“ sind — es hängt davon ab, was man erreichen möchte.

Wenn der maximale Lycopinverzehr wichtig ist, sollte man gekochte Tomaten bevorzugen. Wenn dagegen natürliches Vitamin C und Ballaststoffe das Ziel sind, sind rohe Tomaten ebenfalls geeignet, aber in Maßen.

Es ist jedoch wichtig, einige häufige Fehler zu vermeiden. Der Verzehr von grünen, unreifen Tomaten kann gefährlich sein, da sie Solanin enthalten können, ein Stoff,

der ähnlich wie bei gekeimten Kartoffeln in großen Mengen Übelkeit, Schwindel, Bauchschmerzen, Schwitzen und in seltenen Fällen Atemprobleme verursachen kann.

Sobald die Tomaten reif und rot sind, sinkt der Solaningehalt deutlich, sodass sie sicherer zu essen sind.

Auch der Verzehr roher Tomaten auf leeren Magen wird nicht empfohlen.

Ihr Säuregehalt sowie Pektin und Tannine können die Magensäure erhöhen, was zu Ausfällungen, Bauchschmerzen oder sogar Übelkeit führen kann. Besser ist es,

Tomaten nach einer Mahlzeit oder zusammen mit anderen Lebensmitteln zu essen.

Übermäßiges Kochen oder wiederholtes Aufwärmen von Tomaten verringert ebenfalls ihren Nährwert.

Vitamin C wird leicht zerstört — eine Studie der Cornell University zeigt, dass es bei 88 °C in 30 Minuten um etwa 29 % abnimmt. Übermäßige Hitze kann auch Lycopin schädigen,

und wiederholtes Aufwärmen kann Fettsäuren in freie Radikale umwandeln, die der Leber schaden. Es ist daher ratsam, Tomaten nur so lange zu kochen, bis sie gerade gar sind (ca. 15–20 Minuten), und nicht mehrfach aufzuwärmen.

Für Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem können Tomatensamen problematisch sein. Die Samen sind schwer verdaulich, können die Darmwand reizen und Blähungen oder Verdauungsbeschwerden verursachen.

Wenn nach dem Verzehr von Tomaten häufig Unwohlsein auftritt, ist es ratsam, einen Teil der Samen zu entfernen oder abzusieben.

Beim Auswählen von Tomaten sollte man gleichmäßig rote, reife Exemplare mit frischem grünem Stiel wählen. Kleine weiße Punkte unter der Schale deuten oft auf hochwertiges Fruchtfleisch hin.

Vermeiden Sie blasse, grüne, unreife oder beschädigte Tomaten. Bei der Lagerung sollten Tomaten nicht zu lange im Kühlschrank aufbewahrt werden,

da Temperaturen unter 5 °C die Struktur der Frucht schädigen und Geschmack sowie Nährwert mindern können.

Am besten lagert man sie bei Raumtemperatur an einem kühlen, belüfteten Ort und erst nach dem Schneiden im Kühlschrank.

Obwohl Tomaten sehr nährstoffreich sind, sollten bestimmte Personen vorsichtig sein. Menschen mit Magengeschwüren oder Reflux (GERD) können bei rohen Tomaten ein Brennen oder Völlegefühl verspüren.

Personen mit schweren Nierenproblemen sollten aufgrund des hohen Kaliumgehalts von Tomaten ärztlichen Rat bezüglich der Menge einholen, da zu viel Kalium den Herzrhythmus beeinflussen kann.

Wenn wir also die vier häufigen Fehler vermeiden — grüne Tomaten essen, auf leeren Magen essen, zu lange kochen oder mehrfach aufwärmen sowie bei empfindlichem Magen die Samen essen — und Tomaten richtig auswählen und lagern,

können sie auf kluge Weise zu einem wertvollen Bestandteil der täglichen Ernährung werden, das Altern verlangsamen und die Gesundheit des Herzens unterstützen.

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